Holzhäuser aus Polen

Da die meisten Fertighäuser überwiegend aus Holz gefertigt werden und es hierbei verschiedene Ausführungen gibt, werden in dieser Dissertation die einzelnen Bauweisen beschrieben.

Die in den meisten Geschichtsbüchern älteste Bauweise eines Holzhauses ist die des Holzblockhauses. Bei dieser Bauform kommen sowohl Bohlen oder Balken aus Vollholz zum Einsatz als auch mehrfach verleimte Bretter. Des Weiteren werden zum Ausbau auch mehrschichtige Konstruktionen mit eingearbeiteter Dämmung verarbeitet, wobei sich der Dämmstoff außen, innen oder sogar im Kern befinden kann. Die einzelnen Rundhölzer werden zur besseren Abdichtung in konkaver Weise gefräst und übereinander gestapelt. An den Hausecken oder bei den einzelnen Stößen werden die Hölzer mit den inneren Zwischenwänden verzahnt bzw. überlappt. Die Wände des Holzhauses, welche meistens aus Blockbohlen bestehen, werden durch eine eingearbeitete Nut und Feder miteinander verbunden und ebenfalls überlappt oder verzahnt. Zusätzlich werden die Außenwände mit Mineralwolle oder verschiedenen Filzarten gedämmt. Da bei dieser Blockhausbauweise ausschließlich Hölzer aus nordischer Kiefer bestehen, können diese Häuser mit einem geringen Aufwand an Pflege über hundert Jahre stehen, wie man es in den skandinavischen Ländern sehen kann. Die ältesten dort gebauten Häuser wurden nachweislich in der Zeit um 1850 erbaut. Zu der Zeit allerdings wurde noch ohne technische Hilfsmittel gearbeitet. Zudem darf man diese Wohnblockhäuser nicht mit den in den Baumärkten angebotenen Gartenhäusern aus Holz vergleichen. Die Wohnhäuser werden aus viel dickeren und stabileren Bohlen gefertigt.

Die Holzskelettbauweise, welche im Volksmund auch immer noch Fachwerkhaus genannt wird, besteht aus einem Ständerwerk, wobei sich die einzelnen Balken untereinander selbst halten. Gegenüber dem herkömmlichen Fachwerkhaus werden bei dieser Bauweise die Balken nicht so engmaschig gestellt, was bedeutet, dass die Räume zwischen den tragenden Balken größer sind als in früherer Zeit. Die senkrechten Balken mit den horizontal eingearbeiteten Hölzern tragen die gesamte Konstruktion, während es mit den nicht tragenden Wänden und Elementen eine ganze Vielfalt an Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Früher wurden die Räume zwischen den Ständern mit Lehm und Stroh ausgefüllt. Bei der heutigen Bauweise werden modernere Dämmstoffe wie Mineralwolle oder auch Filz verwendet, welche sich von beiden Seiten verputzen lassen oder mit Riemchen versehen werden, sodass sich ein recht schlüssiges Gesamtbild ergibt. Der Vorteil bei dieser Hausbauart besteht darin, dass sich die Wände zwischen dem Ständerwerk beliebig versetzen lassen und somit der Eigentümer das Innenleben fast komplett verändern kann. Dies kann bei einem späteren Verkauf des Hauses ein sehr wichtiger Aspekt sein.

Häuser, welche in der Holzrahmenbauweise hergestellt werden, haben gegenüber dem Ständerwerk der Skelettbauweise erstens mehr senkrecht aufgestellte Balken. Zwischen den freien Räumen wird zwar auch Dämmmaterial verfüllt, jedoch werden sowohl außen als auch innen entweder Spanplatten, OSB-Platten oder auch Platten aus Gipskarton für die Verkleidung verwendet. Nach dem Verputzen dieser Platten sind die Häuser, welche in der Holzrahmenbauweise gefertigt werden, von den Häusern in Massivbauart nicht zu unterscheiden. Diese Hausart hat den Vorteil, dass sich durch Einsetzen von Zwischensparren die Größe der Fenster und Türen individuell bestimmt werden kann. Der Nachteil besteht allerdings darin, dass sich die einzelnen Wände nicht so beliebig umsetzen lassen, wie bei der Skelettbauweise, denn hier haben die senkrechten Balken allesamt eine tragende Funktion. Natürlich gibt es auch Holzhäuser aus Polen. Fordern Sie hier nähere Informationen an.

1 Kommentar zu „Holzhäuser aus Polen“

  • norbert zuske sagt:

    Suche fertig-haus bis 70 qm bunga.als wochendhaus auf inselrügen.gundstück vorhanden