Fertighäuser aus Polen – gute Hausbau Alternative

Um genau zu wissen, welches die Besonderheiten eines Fertighauses und wo ihre individuellen Vorzüge sind, muss man erst einmal den Unterschied zwischen einem Fertighaus und einem Massivhaus kennen. Allein hier gibt es zwei gravierende Unterschiede: Ein Massivhaus wird genauso gebaut, wie man es von früher kennt: Stein auf Stein, bis das Haus fertig ist. Bei einem Fertighaus werden die einzelnen Wandelemente im Ausland gefertigt, da nach der Baubetriebsverordnung in Deutschland keine kompletten Hausteile gefertigt werden dürfen. Fertig bedeutet in dem Wort Fertighaus nur, dass die einzelnen Elemente des Hauses komplett fertig angeliefert werden. Grundsätzlich gibt es jedoch für beide Hausarten eine Gemeinsamkeit: Beide Häuser benötigen als Fundament entweder eine Bodenplatte oder eine Unterkellerung mit Bodenplatte.

 

Ein weiterer und absolut zu berücksichtigender Vorteil eines Fertighauses liegt im Preis, der erheblich günstiger ausfällt, als bei einem Massivhaus. Der nächste Punkt, sich unter Umständen für ein Fertighaus zu entscheiden, liegt im Faktor Zeit. Der reine Aufbau eines Fertighauses einschließlich Bedachung dauert in der Regel 3 bis 5 Tage. Die anschließenden Innenausbauten sowie die gesamte mögliche Verklinkerung benötigt dann noch die gleiche Zeit wie bei einem Massivhaus.

 

Beim Faktor Zeit kommen zudem noch die Witterungseinflüsse hinzu, die kein Bauherr voraussagen kann. Gibt es während der gesamten äußeren Bauphase erheblich kalte und nasse Tage, besteht selbst bei einem Massivhaus die Möglichkeit, dass die Wände nie richtig trocknen können. Hierdurch kann es unter Umständen zu Schimmelbildung kommen, welche aber auch erst nach zwei bis drei Jahren nach der Fertigstellung auftreten können.

 

In dieser Dissertation soll es aber nur um das Thema Fertighaus gehen.

In den meisten Fällen besteht ein Fertighaus aus Holz, wobei es selbst hier noch einige Unterschiede gibt. So hat der Bauherr im Vorfeld noch die Möglichkeit, sich zwischen dem Holzblockhaus oder dem Holzskeletthaus, zwischen einem Haus aus Holzrahmenbau oder Holztafelbau, oder aber einem Haus in Mischbauweise mit Holz zu entscheiden. Hat sich der Bauherr aber für eine Bauweise entschieden und ist der Auftrag unterschrieben, gibt es keine Möglichkeit mehr, die Fertigung rückgängig zu machen. Die meisten Firmen, die ein Fertighaus erstellen, haben ihren Firmensitz in Polen. Hier werden, je nach Auftrag, sämtliche äußeren Bauelemente maschinell hergestellt. Erst nach Fertigstellung sämtlicher Einzelteile erfolgt der Transport zum Bauplatz des Kunden. Dass für den Transport aller Elemente mehrere Spezialtransporter benötigt werden, dürfte jedem klar sein.

 

Zu den ganzen Transportfahrzeugen gehört auch noch ein Kranfahrzeug, welches die einzelnen Bauteile an ihren dafür vorgesehenen Platz befördert. Hier werden die einzelnen Elemente für das Fertighaus von Spezialisten der Baufirma zusammengesetzt und montiert. Dies geschieht so schnell, dass am Ende des ersten Tages meistens das Erdgeschoss bereits fertig zusammengebaut ist. Wenn der Wettergott ein Einsehen mit dem Bauherren hat, kann am Ende des zweiten Tages bereits Richtfest gefeiert werden. Spätestens am dritten Tag erfolgt die Montage des Daches, womit die Arbeit der Fertighausfirma beendet ist. Dann kommt noch ein Architekt zur Baustelle, um das Haus im Rohbau abzunehmen. Nun beginnt die Phase des Innenausbaus und der Fertigstellung. Ein Fertighaus hat auch im ökologischen Sinn seine ganz speziellen Vorzüge.

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